Sauberes Trinkwasser schützt Leben und ermöglicht Chancengleichheit

Die Corona-Krise hat unser Verhältnis zu Wasser verändert. Dass wir uns häufiger und länger die Hände waschen als vorher, gehört zu unserem neuen Alltag. Stell dir vor, du hättest keinen Zugang zu sauberem Wasser. Für die meisten Menschen im globalen Norden ist ein solches Szenario unvorstellbar. In anderen Teilen der Welt ist das Problem allerdings ganz real und alltagsprägend.

Besonders in Teilen von Subsahara-Afrika haben Millionen Menschen keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Trinkwasser und elementaren sanitären Anlagen, die ihnen eine grundlegende Hygiene ermöglichen. Vier von zehn Menschen in Subsahara-Afrika verfügen nicht über einen Zugang zu sauberem Trinkwasser, mehr als jeder Zweite hat keine Möglichkeit, einfache Sanitäranlagen zu benutzen. Dies hat nicht nur schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Bevölkerung, in der sich Infektionserkrankungen wie COVID-19 rasch ausbreiten können. Auch für die wirtschaftliche Entwicklung ist der mangelnde Zugang zu sauberem Wasser verheerend. Wasserknappheit und nicht vorhandener Zugang zu sauberen Sanitäranlagen schadet der wirtschaftlichen Entwicklung. 

Sauberes Wasser als Schutz vor Infektionserkrankungen

Den Zugang zu Trinkwasser und sicheren Sanitäranlagen zu verbessern, gehört zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. In diesem Zusammenhang wird oft von WASH gesprochen, was für die Begriffe Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene steht. Diese Aspekte sind eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich wechselseitig.

Keine verfügbaren Toiletten und somit auch keine Abwasserversorgung bedeutet, dass das Grundwasser verunreinigt wird. Das begünstigt Infektionserkrankungen. Zudem ist ohne sauberes Wasser eine ausreichende Hygiene kaum möglich. Schon vermeintlich kleine Veränderungen machen einen großen Unterschied: Wer sich die Hände nicht nur mit sauberem Wasser, sondern auch mit Seife waschen kann, lebt mit einem geringeren Risiko, sich mit Krankheiten anzustecken.

Das Coronavirus wird über Berührungen und Aerosole übertragen. Menschen, die keine Möglichkeit haben sich regelmässig die Hände zu waschen, können sich schlechter vor einer Übertragung schützen. Das sorgt dafür, dass die Infektionszahlen steigen, mehr Menschen an schweren Verläufen leiden und die vielerorts ungenügende Gesundheitsinfrastruktur schnell kollabiert. 

Wenn du Zugang zu frischem Wasser und Seife hast, kannst du dich glücklich schätzen. Zwei von fünf Menschen weltweit haben das in ihrem unmittelbaren Lebensbereich nicht.

Zugang zu sauberem Wasser schafft Gleichberechtigung

Wasser erhöht auch die Chancengleichheit innerhalb der Bevölkerung und kann dazu beitragen, Geschlechterungleichheit zu verringern. In vielen Teilen der Welt trifft der mangelnde Zugang zu sicherem Wasser Frauen und Mädchen besonders hart. In Subsahara-Afrika verbringen sie insgesamt 16 Millionen Stunden pro Tag mit der Beschaffung von Wasser zum Kochen und zur Reinigung. Männer sind hingegen lediglich sechs Millionen Stunden täglich mit dieser Aufgabe befasst.

Zeit, die für die Wasserbeschaffung nötig ist, steht nicht für andere Dinge zur Verfügung. Dadurch bleibt Frauen und Mädchen oft nicht genügend Zeit, um Bildungsangebote wahrzunehmen oder einen bezahlten Job anzunehmen. Für Mädchen ist ein Mangel an sauberen Sanitäranlagen und frischem Wasser auch aus anderen Gründen ein Problem. Wenn sie ihre Periode haben, bleiben sie häufig dem Unterricht fern, weil die dortigen Anlagen unsauber sind und ihnen keine ausreichende Privatsphäre bieten. Binden oder Tampons stehen ihnen meist nicht zur Verfügung.

Alpine White engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit

Für uns bei Alpine White ist es selbstverständlich, einen Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit auf der Welt zu leisten. Deshalb unterstützen wir die Non-Profit-Organisation WASSER FÜR WASSER (WfW), die sich zum Ziel gesetzt hat, den Umgang mit Wasser nachhaltig zu verändern. WfW setzt sich für einen sicheren Zugang zu Trinkwasser und sanitären Anlagen für alle Menschen ein. Ausserdem trägt WfW dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung von frischem Wasser zu schärfen.

In Kooperation mit Organisationen vor Ort führt WfW Projekte in wirtschaftlich benachteiligten urbanen Gebieten von Sambia und Moçambique durch. In Sambia wird der Wassersektor durch Trinkwasser- und Berufsbildungsprojekte gestärkt. In Moçambiques Hauptstadt Maputo fokussiert sich die Arbeit von WfW auf Sanitär- und Siedlungshygiene-Projekte. Dadurch kann die WASH-Situation systematisch verbessert werden. Das Ziel: Sauberes Trinkwasser und saubere sanitäre Anlagen für alle.

Dank WfW wurde schon tausenden Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Hunderte Kilometer Wasserleitungen wurden verlegt und schon über 400 Frauen und Männern eine Berufsbildung im Wassersektor ermöglicht, um die lokalen Strukturen nachhaltig zu stärken.

Mit jedem Produkt, dass du von Alpine White kaufst, unterstützt du WfW und setzt dich so für mehr Chancengleichheit ein.

WASSER FÜR WASSER (WfW)

Weitere Artikel

Soziales Engagement mit Stiftung Solvita

Weiterlesen

Kranke Zähne, kranker Körper?

Weiterlesen

Schweiz
© 2014 - 2020 Cobea GmbH. All Rights Reserved.